Unsere Tiere und ihr Einsatz

Wir nutzen unsere Tiere vielfältig und setzen sie ein. Zugleich gewähren wir immer wieder auch Tieren einen Lebensplatz, die vordergründig keinen Nutzen haben. Welche Produkte wir verkaufen, finden Sie auf der entsprechenden Seite. Hier finden Sie die Dienstleistungen und Angebote unserer Tiere. 


Vermietung Schafböcke Skudden und Spiegelschaf

 

Wir haben zurzeit zwei Skudden-Böcke und einen Spiegelschaf-Bock. Letzterer ist im Herdenbuch erfasst (Exterieur 4 - 3/4/4). Alle Böcke können für die Deckung von Auen gemietet werden. Der Spiegelschaf-Bock ist im Moment auf Tour, die Skudden-Böcke sind verfügbar. Anfragen bitte gerne an info@kleinegg.ch 


Mieten Sie unsere Schafe zur Landschaftspflege

 

Skudden eignen sich hervorragend zur Landschaftspflege. Sie fressen Brombeeren, Laub und junge Gehölze und halten so Flächen frei von Verbuschung. Auch einige invasive Neophyten werden von ihnen gefressen. Die Beweidung mit Skudden wird mittlerweile in vielen Ländern als Massnahme auf Flächen angewendet, die nicht gemäht werden können und wo der Handeinsatz zu aufwendig ist. 

 

Unsere 25-köpfige Skudden-Herde ist bereit für die Landschaftspflege und für die Beweidung von schwierig zu unterhaltenden Standorten: Borde, grosse Gärten, Magerstandorte, Steilhänge, verbuschte Flächen oder auch Flächen mit den unerwünschten und invasiven armenischen Brombeeren. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! 


Lebensplätze für Schafe

 

Wir sind zwar kein Gnadenhof, aber können trotzdem einige Lebensplätze für Schafe gegen Übernahme der Kosten zur Verfügung stellen. Bereits heute dürfen einige kastrierte Böcke, die wir als ehemalige Schoppenlämmer nicht einfach schlachten können, bei uns leben. Für die Beweidung des Weidelandes und der Gewinnung des Naturprodukts Schafwolle werden auch sie eingesetzt, zudem liefern sie uns natürlich wertvollen Mist für den Pflanzenbau. Melden Sie sich bei Interesse, falls Sie einen Lebensplatz für Schafe suchen! 


Unsere Herdenschutzhunde

 

Wir haben zwei junge Herdenschutzhunde, die unsere Schafe beschützen. Sie heissen Nero und Canello und stammen ursprünglich aus einer schlechten Haltung. Wir haben sie von einem kantonalen Veterinäramt als Junghunde übernommen, das sie zusammen mit vielen weiteren Herdenschutzhunden beschlagnahmt hat. Weil sie bereits im Schafstall geboren und aufgewachsen sind, kennen sie kein anderes Leben. Die Haltung bei der Herde ist das einzige für sie artgerechte Leben für Nero und Canello - und für uns ein willkommener Schutz für unsere geliebten Tiere. 

Herdenschutzhunde leben 24 Stunden am Tag bei den Schafen. Sie arbeiten auch nachts, in dem sie aufmerksam sind und potentielle Feinde erkennen, verbellen und notfalls vertreiben. Potentielle Feinde sind nicht nur Wölfe und Luchse, sondern auch andere Tiere wie z.B. die bei uns häufigen Füchse. Daher bellen die Hunde manchmal auch nachts. Dieses Gebell ist weder grundlos, noch ein Fehler, sondern es entspricht der Aufgabe der Hunde zum Schutz unserer Nutztiere. Das Bellen von Herdenschutzhunden ist somit ebenso Teil der landwirtschaftlichen Geräuschkulisse wie das Bimmeln der Kuhglocken, muhende Kühe, blöckende Schafe oder die Motoren der Landmaschinen. Nutzhunde in der Landwirtschaft sind Teil der Schweizer Kultur - von den traditionellen Sennenhunden über die im 20. Jahrhundert in die Schweiz gelangten Koppelgebrauchshunden (z.B. Border Collie) bis hin zum Herdenschutzhund. Sie gehören dazu. 

 

Herdenschutzhunde stellen keine Gefahr für Menschen dar, wenn sie richtig sozialisiert und artgerecht gehalten werden. Wir können mit allen Menschen zu ihnen und sie sind dabei innert Minuten lammfromm. Fremde Menschen können aber zunächst verbellt werden, denn Herdenschutzhunde reagieren auf Unbekanntes skeptisch.

 

Unsere Herdenschutzhunde sind immer auf eingezäunten Weiden. Die Hunde respektieren den Zaun als Grenze. Wenn Sie das auch tun, wird es keine Konflikte geben. Wenn Sie unsere Herdenschutzhunde auf der Weide sehen, bitte beachten Sie folgendes: 

  • Starren Sie die Hunde nicht an, am besten gehen Sie einfach weiter. 
  • Wenn Sie an den Hunden interessiert sind, bleiben Sie stehen, sprechen Sie ruhig und sanft mit ihnen, aber eben ohne Sie anzustarren. Die Hunde werden sich bald beruhigen. 
  • Probieren Sie nicht, die Hunde zu streicheln, ausser wir sind auch da. 
  • Wenn Sie einen Hund dabei haben, denken Sie daran, dass die Herdenschutzhunde diesen als Eindringling betrachten könnten. Gehen Sie daher weiter. 

Und denken Sie daran: Es sind junge Hunde. Sie müssen noch viel lernen. Sie werden mit dem Alter ruhiger, gelassener und selbstsicherer. Es ist noch kein Profi vom Himmel gefallen- weder bei Hunden, noch bei Menschen. 


Lebendverkauf von Damhirschen

Wir sind eingerichtet, um Damhirsche auch lebend an andere Züchter und Halter zu verkaufen. Wir besitzen die Ausbildung und die Gerätschaften zur Narkose der Tiere (Distanzimmobilisation) und haben die notwendigen Transportboxen. 

 

Aktuell können wir folgende Tiere lebend verkaufen: 

  • 2 Stiere (männliche Tiere), geboren 2020, 1'000.- Franken pro Tier 
  • 1 Stier (männliches Tier), geboren 2022, 700.- Franken
  • mehrere Spiesser (männliche Tiere), geboren 2023, 500.- Franken
  • Kühe und Schmaltiere (geboren 2023), Preis auf Anfrage
  • 1 Stier (Platzhirsch), geboren 2018, verfügbar ab 2025, Preis auf Anfrage 

Die Stiere sind aktuell im Bast und können erst ab September 2024, wenn das Geweih fertig entwickelt und Verletzungsgefahr gebannt ist, wieder gefangen und abgegeben werden. 

 

Fang und Transport durch uns werden zusätzlich verrechnet. Der Fang (Distanzimmobilisation) kostet 200.- Franken pro Tier, Transportkosten je nach Distanz. 

 

Wichtig: Der Verkauf erfolgt ausschliesslich an Personen, die im Besitz einer Wildtier-Haltebewilligung für Damhirsche sind!